Es geht nicht um KÖNNEN, sondern um MACHEN.

Es gibt Dinge, die kannst Du oder kannst sie nicht. Und das wären? Sehr wenige. Sehr wenige, sehr spezifische Dinge. NBA-Profi werden? Schwierig, wenn Du nicht von Natur aus schon schnell bist und hoch springen kannst.
Doch weißt Du was? Dieses „Ich kann das nicht“ wird so oft als Verlierer-Ausrede genutzt, wenn es absolut unpassend ist. Und das gefährliche daran ist: Mit diesem Satz gibst Du Deine Verantwortung ab und schneidest Dich von den besten Möglichkeiten ab. Unnötig.

Die Dinge, die man nicht kann, sind vernachlässigbar wenige

Meistens geht es nämlich nicht darum, ob man es kann oder nicht, sondern ob man es macht oder nicht. Ich zeige es Dir an den zwei Beispielen, die mir im Alltag immer wieder mal begegnen.

  1. Eisbaden.
    „Boah, das könnte ich nie. Ich finde schon die kalte Dusche schlimm!“
    Da frage ich mich, wie man es selbst nicht merken kann, während man diesen Satz ausspricht.
    Übersetzt bedeutet das nämlich nichts weiter als: „Boah, ich will in meiner Komfortzone bleiben und bin nicht bereit, mich zu überwinden“. Das hat nichts mit können zu tun, sondern mit wollen und machen.
    Jeder Mensch kann ins Wasser steigen. Ob das warm oder kalt ist, spielt nur im Kopf eine Rolle. Der Vorgang des Einsteigens ist körperlich möglich. Also kannst Du das. Punkt. Absolut okay, es nicht zu wollen. Aber kein Grund, sich irgendeine Bullshit Story zu erzählen.
  2. Der verkaterte Tag.
    Jaja, Alkohol ist böse und irgendwelche besonders vorbildlichen und gesunden Freaks werden mich jetzt wieder dafür verachten, dass ich als Coach für Gesundheit und Persönlichkeitsentwicklung manchmal einen heben gehe. An diese Truppe: Ciao.
    Und an alle, die frei und offen denken, nur zwei Reminder: Hormesis macht stark. Und weder Alkohol noch Vergleichbares ist ein Problem, solange Du die Kontrolle hast  – das ist eine Frage des Selbstvertrauens.
    Also, wenn ich auf einer Party, leicht blau und die Nacht lang war, findest du mich meistens am nächsten Vormittag oder Mittag beim Training. Dreimal darfst Du raten, was ich dann höre:
    „Boah, das könnte ich aber nicht, nach so ner Nacht trainieren.“
    Jaja, natürlich nicht. Du kannst nicht einfach Deine Tasche packen und Dich ins Gym bewegen. Körperlich unmöglich. Stattdessen einen Tag wegschmeißen ist vollkommen normal…

WOLLEN und MACHEN

Es gibt nicht mehr dazu zu sagen.

Gewinner sind ehrlich zu sich selbst.
Sie erzählen sich keine Bullshit Story, keine Ausreden.
Sie finden Wege. Und wenn sie selbst keinen finden, schauen sie, wie andere es machen.

Verlierer hingegen behaupten dann, die Wege der anderen würden nicht funktionieren oder ignorieren sie einfach.

Das beobachte ich immer wieder: Ich habe einen Bestseller über Ernährung geschrieben und verschenke diesen manchmal in Aktionen. Was glaubst Du, wer den zu 99% kauft? Leute, die sich mit dem Thema bereits auskennen und es eigentlich gut im Griff haben. Die, denen die Inhalte so richtig viel bringen würden, haben die paar Euro dafür nicht? Doch, aber sie haben Angst, dadurch in die Eigenverantwortung zu kommen. Denn wenn sie alle Methoden haben und es dann immer noch nicht schaffen, müssen sie ja dem Versagen noch klarer ins Gesicht schauen. Wobei auch dann sicher die nächste Ausrede parat steht, die Umstände oder andere Schuld sind oder es bei ihnen einfach nicht funktioniert, weil sie ja so eine besondere Kerze sind. ABER:

Lass uns lieber über die GEWINNER reden.

Mit dem Gewinner Mindset ist es wie mit allen anderen Dingen: Die wenigsten haben es einfach. Es ist Arbeit, das aufzubauen. Aber es funktioniert genauso systematisch, wie man ein Haus baut oder einen Kuchen backt.

Grundvoraussetzung: WOLLEN. Wirklich wollen. Und dann: MACHEN.

Finaler Impuls zur Selbstreflektion:

Bist Du ein Gewinner?

Gibst Du anderen die Schuld oder übernimmst Du selbst die Verantwortung?
Suchst Du Ausreden oder findest Du Wege?
Denkst Du in Problemen oder in Lösungen?
Siehst Du nur Hindernisse oder auch Möglichkeiten?
Erzählst Du Dir Bullshit Stories oder bist Du ehrlich zu Dir?
Lässt Du Dich von Kleinigkeiten triggern oder bleibst Du emotional stabil?
Kommst Du oft aus der Fassung oder bist Du immer bei Dir?
Lebst Du nach den Vorstellungen anderer oder tust Du das, was Du selbst richtig findest?

Freust Du Dich und bist stolz, wenn Du in den Spiegel schaust?
Stehst Du voller Energie und freust Dich darauf, was der Tag bringt?
Glaubst Du an Dich und dass Du immer Wege findest, Dein Ding zu machen?

Ist es Dir aufgefallen?

All diese Fragen sind beinahe identisch. Sie fragen Deine Grundhaltung ab. Deine Einstellung, Dein Mindset… nenn es, wie Du willst. Wenn du Bock auf vollautomatisiertes Gewinnerdenken, einen Gewinner Identität hast, schau mal hier.

Herzliche Grüße
Dein Vincent

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